08.12.2016
PE
Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aus der Sicht der Pflegefamilienverbände

Aktuell gibt es eine Vielzahl von Stellungnahmen zu Reformmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe. Es zeichnet sich ab, dass die im Spätsommer diskutierten Arbeitsentwürfe eine umfassende Überarbeitung erfahren werden.

Die Verbände der Adoptiv- und Pflegefamilien setzen sich für eine Weiterentwicklung der Qualität in der Pflegekinderhilfe ein. In dieser Legislaturperiode sehen sie durchaus realisierbare Reformen:

>>> Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe aus der Sicht der Pflegefamilienverbände (PDF)

18.11.2016
„Der Malworkshop war cool und hat uns sehr viel Spaß gemacht!“

Eindrücke vom Malworkshop mit Pflegekindern und Freunden

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. veranstaltete in den Herbstferien 2016 einen Malworkshop für Pflegekinder und Freunde. Eine Förderung durch die Aktion Mensch wurde beantragt und für die Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren war die Teilnahme kostenlos. Das Besondere dieses Workshops war zum einen, dass die Kinder in „einem richtigen Atelier“ der Künstlerin Heike Bobusch waren und unter der Anleitung von Heike Bobusch Bilder zeichneten, malten oder sprühten. Zum andern konnten die Kinder es genießen, dies in einer kleinen Gruppe zu tun. Pro Tag konnten je 3 bis 4 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager umfasste der Workshop einen Tag. Insgesamt haben 19 Pflegekinder und Freunde teilgenommen.

Die Kinder und Teenager waren begeistert!

Neben der Malerin Heike Bobusch kümmerte sich jeden Tag auch Nicole Graap (Praktikantin bei Familien für Kinder gGmbH) um das Wohl der Kinder und Volker Wartmann hielt das kreative Wirken im Foto fest.

>>> Fotografische Impressionen

04.11.2016
TM
Das Fortbildungsprogramm der Familien für Kinder gGmbH für die Kindertagespflege 2017 ist jetzt online

„Man bleibt jung, solange man noch lernen,
neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.“
Marie von Ebner-Eschenbach

In diesem Sinne bieten wir Ihnen für das Jahr 2017 wieder vielfältige Fortbildungen und laden Sie ein, Seminare und Veranstaltungen für die Kindertagespflege zu besuchen, die Ihre Tätigkeit bereichern, Ihren Horizont erweitern und neue Impulse geben für Ihre Arbeit mit den Jüngsten.

Auch in diesem Jahr gibt es eine große Auswahl an Veranstaltungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindertagespflegepersonen zugeschnitten sind. Neben Klassikern zur Zusammenarbeit mit Eltern, Pädagogik und pädagogischen Angeboten, freuen wir uns, Ihnen auch eine Reihe „neuer“ Veranstaltungen ankündigen zu können, die aktuelle Themen und Wünsche unserer Teilnehmer/-innen aufgreifen.

Sie finden eine Auswahl an Veranstaltungen zum Themenfeld „Stress und Entspannung“, weil wir wissen, dass Sie als Kindertagespflegeperson mit hohen psychischen und physischen Anforderungen konfrontiert sind und selten dann eine Pause machen können, wenn Sie die gerade bräuchten. Wir wünschen Ihnen, dass Sie im Alltag einen Weg finden, trotzdem mal abzuschalten und möchten Ihnen deshalb Veranstaltungen wie z.B. „Qigong“, „Kinesiologie“ oder „Stressmanagement“ ans Herz legen. Achten Sie auf sich – auch wenn Sie auf Andere achten müssen!

Die Ernährung der Kinder ist für Eltern in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Viele Eltern bemühen sich, in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder, komplett auf Zucker zu verzichten und erwarten das auch in der Kindertagespflege. Immer mehr Kinder werden vegetarisch, einige sogar vegan ernährt – und das stellt so mache Kindertagespflegeperson vor große Herausforderungen. Der Besuch von Seminaren wie „Voll verzuckert“, „Vegetarische Ernährung für Kleinkinder“ und „Wir entdecken die Welt der Lebensmittel mit all ihrer Vielfalt“ bieten Ihnen die Möglichkeit, Anregungen und Informationen zu sammeln, um den Ansprüchen der Eltern gerecht zu werden – oder fundiert eine andere Haltung zu vertreten.

Ein besonderes Anliegen war es uns, Ihnen eine Veranstaltung zum Thema „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagespflege“ anbieten zu können. Einzelne Tagesmütter und Tagesväter haben bereits Kinder aufgenommen, deren Familien aus ihren Heimatländern geflüchtet sind. Obwohl die Schicksale der Familien sehr individuell sind und von den Kindern unterschiedlich verarbeitet werden, spielt das Wissen um kulturelle Unterschiede und um die Lebensumstände, die eine Flucht mit sich bringt, in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Je besser kulturelle Unterschiede verstanden werden, desto größer sind das Verständnis und die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern. „Vielfalt“ wird dann gelebte Realität in der Kindertagespflege und für alle Beteiligten zur Bereicherung des Alltags!

Sollten Ihnen Themen einfallen, zu denen Sie Seminare vermissen, treten Sie mit Ihren Wünschen an uns heran. Wir freuen uns immer über neue Anregungen und bemühen uns, diese zu berücksichtigen.

Das gesamte Fortbildungsprogramm finden Sie online unter www.fortbildungszentrum-berlin.de. Hier können Sie sich zu den Kursen anmelden und einsehen, ob ausgebuchte Kurse erneut angeboten werden oder weitere Veranstaltungen in das Programm aufgenommen wurden. Selbstverständlich bemühen wir uns, aktuelle Themen möglichst zeitnah aufzunehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und heißen Sie in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von Familien für Kinder

>>> Zu den Fortbildungen Kindertagespflege 2017 mit Online-Anmeldung

20.10.2016
TM
Petition: Gesetzliche Regelungen zur Kindertagespflege den heutigen Bedürfnissen der Kinder, deren Familien und der Kindertagespflegepersonen anpassen

Beim Deutschen Bundestag wurde jetzt eine Petition „Kinder- und Jugendhilfe - Novellierung des Achten Buches Sozialgesetzbuch zur Kindertagespflege“ eingereicht:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das SGB VIII hinsichtlich der Kindertagespflege zu novellieren und den heutigen Bedürfnissen der Kindertagespflegepersonen, der Kinder und deren Familien anzupassen: Hierfür ist es erforderlich, Mindeststandards in Bezug auf Ausbildung, Bezahlung und Rahmenbedingungen festzulegen, die die Gleichstellung gegenüber den Kitas berücksichtigt. Wir fordern die Anerkennung als Beruf und eine leistungsgerechte Vergütung, die existenzsichernd ist.“

Die Petition können Sie hier unterstützen und mitzeichnen:

>>> https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/

14.10.2016
PE
Fortbildungsprogramm der Familien für Kinder gGmbH für Pflegeeltern und Adoptiveltern 2017

Wir freuen uns, Ihnen unser umfangreiches Fortbildungsangebot für das Jahr 2017 präsentieren zu können! Es soll Ihren Familienalltag bereichern und unterstützen. Die Angebote richten sich an Pflegeeltern und Adoptiveltern. Mitunter können auch Fachkräfte teilnehmen – bitte sprechen Sie uns an.

Bild zum Fortbildungsprogramm 2017 für Pflegeeltern und AdoptivelternDie besonderen Seminare für verwandte Pflegeeltern haben sich 2016 bewährt. Deshalb werden auch in diesem Jahr zwei Seminare speziell für die Verwandtenpflege angeboten. Sie finden diese Veranstaltungen unter den Titeln: „Oma, Opa, Onkel, Tante ...“ und „Ich/Wir wollte/n helfen – und nun?“ Die Fortbildungen werden verwandten Pflegeeltern für die Grundqualifizierung angerechnet.

Unsere Veranstaltungen sollen dabei unterstützen, auf die besonderen Bedürfnisse von Pflege- bzw. Adoptivkindern in geeigneter Weise eingehen zu können und Herausforderungen gut zu bewältigen.

Erfahrene, qualifizierte Fortbildner/-innen führen die Seminare teilnehmer- und praxisorientiert durch. Wir arbeiten mit Hilfe vielfältiger Methoden, sodass erworbenes Wissen gut behalten und in den Alltag integriert werden kann und unsere Teilnehmer/-innen (hoffentlich) mit Freude dazulernen.

Für Pflegeeltern aus den Bezirken Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf, wird die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen für die Grundqualifizierung für Pflegeeltern anerkannt. Hierfür sind die Veranstaltungen den Bereichen Basis-Thema bzw. Wahlpflicht zugeordnet. Sie finden unter Anmerkungen die Stundenzahl, die jeweils für die Grundqualifizierung angerechnet wird.

Pflegeeltern aus Marzahn-Hellersdorf bekommen grundsätzlich jährlich drei Veranstaltungen über ihr Jugendamt finanziert.

Ein Kurs für Pflegefamilien, die Kinder in Krisensituationen aufnehmen (Krisenpflege, Krisenhilfe, befristete Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege, Sonderpflege) ist für 2017 noch nicht terminiert. Der Kurs wird stattfinden, wenn sich genügend Teilnehmer/-innen finden.

Falls Sie Interesse an diesem Kurs haben, senden Sie uns bitte eine Mail an fortbildungszentrum@familien-fuer-kinder.de

Die meisten Kurse können für eine feste Teilnehmergruppe auch außerhalb des Programmes gebucht werden. Senden Sie dazu bitte eine Mail an matthes@familien-fuer-kinder.de, damit wir Ihnen ein Angebot zusenden können.

Wir heißen alle Pflege- und Adoptiveltern in unseren Seminaren herzlich willkommen!

Ihr Team von Familien für Kinder

>>> Fortbildungen 2017 für Pflege- und Adoptiveltern mit Online-Anmeldung

13.10.2016
TM
Landesfachtag Vertretungsmodelle in der Kindertagespflege in Brandenburg am 12. November 2016

Im Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg findet am 12. November 2016 zum Thema "Gut vertreten?! Vertretungsmodelle in der Kindertagespflege in Brandenburg gemeinsam mit den Jugendhilfeträgern entwickeln" ein Landesfachtag statt.

Der Landesfachtag will verschiedene Best Practice Beispiele für Vertretungsregelungen aus Brandenburg und anderen Bundesländern vorstellen und Anregungen geben, wie die Vertretungsmodelle weiterentwickelt werden können.

Die Veranstaltung richtet sich an Tagespflegepersonen, Mitarbeiter/-innen von Jugendämtern und Praxisberater/-innen. Ein Beitrag für die Teilnehmer/-innen wird nicht erhoben.

>>> Weitere Informationen mit Hinweisen zur Anmeldung

05.10.2016
PE
Studie: Erfahrungen und Belastungen von Bereitschaftspflegeeltern

Für eine Studie werden Bereitschaftspflegeeltern gesucht, die bereit sind, in einem Online-Fragebogen über ihre Erfahrungen und auch Belastungen zu berichten. Mit ihrer Unterstützung und Erfahrung helfen die teilnehmenden Bereitschaftspflegeeltern dabei, die aktuelle Ausgestaltung der Bereitschaftspflege praxisnah zu reflektieren und den Bereich der Bereitschaftspflege künftig hinsichtlich der Beratungsangebote für alle Beteiligten und der Rahmenbedingungen bestmöglich zu gestalten und die Handlungsabläufe sowohl in den Bereitschaftspflegefamilien als auch im Jugendamt zu optimieren.

Bei dieser Studie handelt es sich um ein Kooperationsprojekt der Forschungsgruppe PETRA (Hessen), der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht und der Universität Bremen (Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation).

Die Erhebungsphase ist am 15.09.2016 gestartet und dauert bis zum 30.11.2016.

Teilnahme unter: http://studie-bereitschaftspflege.weebly.com

29.09.2016
PE
Affen, Tiger und Kamele - Pflegekinder entdeckten wilde Tiere aus der ganzen Welt

Am Sonntag, 18.09.2016 fand der 16. Berliner Pflegefamilientag im Tier­park Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Foto vom Pflegefamilientag 2016

Die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Dr. Sandra Obermeyer dankten bei der Eröffnung den Pflegeeltern für die Bereitschaft, ein Pflegekind in ihrer Familie zu be­treuen und diesem Liebe und Geborgenheit zu schenken.

Bei der Eröffnung begrüßte auch der Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem die Pflegefamilien und freute sich, dass so viele Gäste in den Tierpark ge­kommen waren. Von der Berliner Sparkasse überreichte Thomas Ross­mann einen Scheck über 10.000 Euro und trug so mit dazu bei, dass der Pflegefamilientag in dieser Form stattfinden konnte.

Foto vom Pflegefamilientag 2016

Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem, Bezirksstadträtin Dr. Sandra Obermeyer, Waltraud Viet (Horizonte für Familien gGmbH), Peter Heinßen (Familien für Kinder gGmbH), Thomas Rossmann (Berliner Spar­kasse) und die Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro bei der Eröffnung des Pflegefamilientages.

Mit ca. 1.850 Besuchern war dies der besucherstärkste Pflegefamilientag. Bei schönem Wetter nutzten die Berliner Pflegefamilien begeistert die Spiel- und Informationsangebote der Jugendämter und freien Jugendhil­feträger, um sich dann bei einem Rundgang von der Tierwelt beeindru­cken zu lassen: Affen, Tiger und Kamele und ... und Elefanten natürlich.

Weitere Fotos finden Sie hier:
www.pflegefamilientag-berlin.de

28.09.2016
TM
Petition: Kindertagespflege ist kein Hobby!

Eine Kindertagespflegeperson aus Hamburg hat mit zwei weiteren KollegInnen aus dem Bundesgebiet eine Petition ins Leben gerufen. Hintergrund ist: „Das SGB VIII wird zur Zeit überarbeitet, ein erster Referentenentwurf liegt bereits vor. Für die Kindertagespflege gibt es keine nennenswerten Änderungen. Wir möchten bundesweit jedoch die Kindertagespflege in ihren Rechten und ihrem Ansehen stärken. Dieses kann nur erreicht werden, in dem es auch in dem SGB VIII Änderungen geben wird.“

Die Petition will dazu beitragen, die Kindertagespflege auf den Weg zu bringen, endlich beruflich anerkannt und wertschätzend vergütet zu werden.

>>> Hier geht es zur Petition auf www.change.org

19.09.2016
Mal- und Zeichenworkshop für 5- bis 15-jährige Pflegekinder und Freunde in den Herbstferien vom 24.10. bis 27.10.2016

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e. V. bietet Berliner Pflegekindern in den Herbstferien die Gelegenheit, mit einer erfahrenen Malerin sowie mittels unterschiedlicher Techniken und Materialien Bilder zu gestalten.

An dem Workshop „Die Welt, in der ich lebe“ können 5- bis 15-jährige Kinder und Jugendliche teilnehmen.

Bild zum Mal-Workshop 2016

Im Mittelpunkt stehen die Kinder und ihr Leben:

  • Was macht dich besonders?
  • Was liebst du?
  • Was geht dir auf die Nerven?
  •  

Die bildende Künstlerin Heike Bobusch hilft ihnen, tolle Kunstwerke zu gestalten und wird ihnen zeigen, wie viel Spaß es macht, sich mit Farben auszudrücken.

Pro Tag können je 3 Kinder/Teenager einer Altersgruppe eine intensive Kunstzeit erleben, d.h. für jedes teilnehmende Kind und jeden teilnehmenden Teenager wird der Workshop einen Tag umfassen.

Ablauf: › Start 10:00 › 12:00 Mittag › Ende gegen 15:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldeschluss: 17.10.2016

Veranstaltungsort:
Atelier der Künstlerin
"Goerzwerke"
Goerzallee 299, 14167 Berlin-Zehlendorf
Bus X11, M11, M85, 112, 184, 188, 285 - Haltestelle: Alsterweg

Info und Anmeldung unter:
Tel: 030 / 21 00 21 0
E-Mail: info@arbeitskreis-pflegekinder.de
www.arbeitskreis-pflegekinder.de

>>> Info-Blatt zum Mal-Workshop

14.09.2016
Modellprojekt zur mobilen Kinderbetreuung im Haushalt der Eltern

Die Familiensenatorin Sandra Scheeres stellte am 14. September 2016 das innovative, berlinweite Modellprojekt MoKiS vor. Mit dem Angebot eines neuen, Mobilen Kinderbetreuungsservices (MoKiS) will der Senat Eltern und Alleinerziehenden mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten ermöglichen, ihren Jobs nachgehen zu können.

MoKiS-Präsentation
Die Familiensenatorin Sandra Scheeres und proFam-Geschäftsführer Peter Heinßen mit den MoKiS-Mitarbeiterinnen bei der Präsentation und der Freischaltung des Internetportals: www.mokis.berlin (Foto: Detlev Schilke)

Viele Eltern und vor allem Alleinerziehende mit außergewöhnlichen Arbeitszeiten haben Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weil sie für diese ungewöhnlichen Arbeitszeiten keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder finden. Denn frühmorgens, spätabends und am Wochenende haben Kitas und Horte in der Regel nicht geöffnet.

Das Konzept funktioniert wie folgt: Wenn die Eltern früh morgens arbeiten gehen, kommt eine Betreuerin oder ein Betreuer zu ihnen nach Hause, weckt die Kinder, macht ihnen Frühstück und bringt sie danach in die Kita. Müssen die Eltern spät abends arbeiten, holt die Betreuerin oder der Betreuer die Kinder von der Kita ab und versorgt sie, bis die Eltern nach Hause kommen. Am Wochenende kommen die Betreuungspersonen in den Haushalt und kümmern sich, während die Eltern arbeiten, um die Kinder.

Für diese Aufgabe werden kinderfreundliche Menschen ab 18 Jahren gesucht, beispielsweise Studierende, Seniorinnen und Senioren, Hausfrauen und Hausmänner, Minijobberinnen und Minijobber, die Zeit und Spaß daran haben, Kinder außerhalb der Regelöffnungszeiten von Kita und Hort zu betreuen. Die Vergütung der Betreuerinnen und Betreuer erfolgt über die Jugendämter des Bezirks, in dem die Kinder leben. Für die Koordination, Vermittlung und Akquise der Betreuerinnen und Betreuer sind Mitarbeiterinnen der proFam gGmbH zuständig.

Weitere Informationen unter: www.mokis.berlin

Logo MoKiS

proFam gGmbH, Stresemannstr. 78, 10963 Berlin
Tel: 030 / 26 10 31 20, info@mokis.berlin

12.09.2016
PE
Berliner Pflegefamilientag am 18.09.2016 im Tierpark Berlin

Affen, Tiger und Kamele -
Pflegekinder entdecken wilde Tiere aus der ganzen Welt

Banner Berliner Pflegefamilientag 2016 Der 16. Berliner Pflegefamilientag findet

am Sonntag, 18.09.2016
von 11:00 bis 16:00 Uhr

im Tierpark Berlin in Lichtenberg statt, einem der größten Tierparks in Europa mit mehr als 6.500 Tieren.

Alle Berliner Pflegefamilien sind herzlich eingeladen!

Wir freuen uns schon auf diesen Tag!

Weitere Informationen unter:

www.pflegefamilientag-berlin.de

02.08.2016
PE
Unbegleitete Einreisen Minderjähriger aus dem Ausland lassen Inobhutnahmen 2015 erheblich ansteigen

Im Jahr 2015 hat die Zahl der Minderjährigen, die aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland in Obhut genommen wurden, erheblich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2015 rund 42.300 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung einer sorgeberechtigten Person über die Grenze nach Deutschland, das waren fast 30.700 Minderjährige oder 263 % mehr als im Vorjahr. Rund 38.700 dieser jungen Menschen (91 %) waren männlich, dagegen reisten nur etwa 3.600 Mädchen unbegleitet nach Deutschland ein.

Von den 42.300 eingereisten unbegleiteten Minderjährigen haben im Jahr 2015 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach derzeitigem Stand rund 22.300 (53 %) einen Asylantrag gestellt.

Insgesamt haben im Jahr 2015 die Jugendämter in Deutschland gut 77.600 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren knapp 29.600 Minderjährige beziehungsweise 62 % mehr als im Vorjahr.

Die Inobhutnahmen aufgrund von Überforderung der Eltern, Schul- und Ausbildungsproblemen oder Suchtproblemen des Kindes/Jugendlichen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.100 Fälle beziehungsweise 3 % zurückgegangen.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 02.08.2016

>>> www.destatis.de

21.07.2016
TM
Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung auf 721.000 gestiegen

Zum 1. März 2016 wurden bundesweit 721.000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren dies 26.000 Kinder beziehungsweise 3,7% mehr als im Vorjahr. Der Anstieg fiel damit weniger stark aus als im Vorjahr (2015: +32.500 beziehungsweise +4,9%).

Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. Bei den hier veröffentlichten Daten wird die Inanspruchnahme der Kindertagesbetreuung gemessen. Dabei werden nur tatsächlich betreute Kinder berücksichtigt.

In Bremen (+7,0%) nahm die Anzahl der betreuten Kleinkinder gegenüber dem Vorjahr am stärksten zu, in Sachsen-Anhalt (+1,7 %) war der Zuwachs am geringsten. Dabei ist zu beachten, dass in den ostdeutschen Flächenländern bereits hohe Betreuungszahlen erreicht wurden. Die Steigerungen fallen dort dementsprechend nur noch gering aus.

Die Mehrzahl der Eltern von Kindern unter 3 Jahren nutzten die Tagesbetreuung in Einrichtungen (85,1%). Mit einem Anteil von bundesweit 14,9% spielte die Kindertagespflege bei einer Tagespflegemutter oder einem -vater nach wie vor eine deutlich geringere Rolle.

Im März 2016 gab es bundesweit 54.823 Einrichtungen sowie 43.489 Tagespflegemütter und -väter. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Kindertageseinrichtungen (+ 0,5%) geringfügig an, während die Zahl der Kindertagespflegepersonen um 1,4% abnahm.

In Berlin gab es zum 1. März 2016 für Kinder unter 3 Jahren 2.416 Einrichtungen und 1.589 Tagespflegepersonen. Insgesamt wurden 50.625 Berliner Kinder unter 3 Jahren betreut (Veränderung gegenüber dem Vorjahr +3,5%), davon 46.331 in Kindertageseinrichtungen und 4.294 in öffentlich geförderter Kindertagespflege (darüber hinaus wurden in der Kindertagespflege 1.386 Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren und 344 Kinder im Alter von 6 bis unter 14 Jahren betreut).

Quelle: Pressemitteilung und Statistiken des Statistischen Bundesamts vom 21.07.2016

>>> Weitere Informationen unter www.destatis.de

19.07.2016
Ehrenamtliche für Flüchtlingspatenschaften gesucht

Familien für Kinder hat ein neues Projekt gestartet:
"1zu1 Für FlüchtlingsKinder".

Hier werden Patenschaften vermittelt zwischen Ehrenamtlichen und Flüchtlingskindern, die gemeinsam mit ihren Familien in einem Heim in Marienfelde wohnen.

Das Patenschaftsprojekt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder" sucht ab sofort Ehrenamtliche, die Zeit und Lust haben, sich im Rahmen einer Patenschaft für ein Flüchtlingskind oder einen Jugendlichen zu engagieren.

Vielleicht haben Sie Interesse, oder Sie kennen jemanden, für die/den das Angebot in Frage kommt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn Sie das beigefügte Infoblatt weitergeben.

>>> Info-Blatt "1zu1 Für FlüchtlingsKinder"

Kontakt:
Jutta Ringel
E-Mail: ringel@patenkinder-berlin.de
Tel.: 030 / 21 00 21 28

19.07.2016
PE
Erziehungsbeitrag darf nicht von den Krankenversicherungen als Einkommen bestimmt werden – Urteil des Landessozialgerichtes Berlin-Brandenburg.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. in Berlin setzte sich ein.

Mit dem Urteil L 1 KR 140/14 vom 11.03.2016 hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (Ebene OLG) das Urteil des Sozialgerichtes Berlin (S 182 KR 859/13) vom 25.05.2014 aufgehoben. Die beklagte Krankenkasse hatte den Erziehungsbeitrag als Einkommen der Pflegemutter bestimmt und dafür Krankenkassenbeitrag erhoben. Das Sozialgericht hat in erster Instanz diese Vorgehensweise bestätigt. Durch das Landessozialgericht (zweite Instanz) wurde das Urteil des Sozialgerichtes aufgehoben.

In seiner Begründung schreibt das Landessozialgericht unter anderem, dass die Leistungen die Kosten der Erziehung abdecken und entsprechend des § 39 SGB VIII nicht die Pflegeperson der Leistungsberechtigte ist, sondern das Kind bzw. der Personensorgeberechtigte. „Im Übrigen ist das Erziehungsgeld auch im Rahmen des SGB II und SGB XII von der Berücksichtigung als Einnahme zum Lebensunterhalt ausgeschlossen.“

Dieses Urteil ist inzwischen rechtskräftig. Als Teil der Rechtsprechung entfaltet dieses Urteil bundesweite Bedeutung. Damit gibt es erstmalig eine Rechtsquelle, die auch in anderen ähnlichen Verfahren angegeben werden kann.

Der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. hat dieses Gerichtsverfahren erst ermöglicht, da er seinem Mitglied einen Prozesskostenzuschuss, aufgrund der allgemeinen Bedeutung, gewährte.

Das Urteil können Sie hier einsehen:
www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de

12.07.2016
PE
Im Jahr 2015 leiteten Berliner Jugendämter 14.441 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung ein

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert, wurde im Jahr 2015 in Berlin für 14.441 Kinder und Jugendliche ein Verfahren zur Gefährdungseinschätzung nach § 8a Abs. 1 SGB VIII vorgenommen. Gegenüber 2014 ist das eine Steigerung von 22,7 Prozent (2014: 11.772).

Eine akute Gefährdungseinschätzung wurde bei 3.450 Kindern und Jugendlichen (23,9 Prozent) festgestellt. In diesen Fällen ist eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten.

In 4.389 Fällen (30,4 Prozent) lag eine latente Kindeswohlgefährdung vor. Dabei konnte die Frage nach der gegenwärtig tatsächlich bestehenden Gefahr nicht eindeutig beantwortet werden, aber es besteht weiterhin der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bzw. eine Kindeswohlgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden.

Bei 3.626 Fällen (25,1 Prozent) wurde zwar keine Gefährdung ermittelt, es bestand jedoch Hilfebedarf und in 2.976 Fällen (20,6 Prozent) wurde keine Kindeswohlgefährdung festgestellt.

62,5 Prozent der akuten bzw. latenten Kindeswohlgefährdungen betrafen Vernachlässigung. 19,4 Prozent betrafen körperliche und 30,4 Prozent psychische Misshandlungen. In 3,5 Prozent der Fälle mussten Verfahren wegen sexueller Gewalt eingeleitet werden. Hierbei sind für ein Kind mehrere Arten der Gefährdungsmeldung möglich.

Häufig erfolgte das Bekanntwerden von Kindeswohlgefährdungen durch Verwandte, Bekannte und Nachbarn (11,7 Prozent) oder auch anonym (7 Prozent). Über Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft wurden 28 Prozent der Verfahren initiiert. In 16,8 Prozent der Fälle waren die Kita bzw. Tagespflegeperson oder die Schule die auslösende Einrichtung. 9,8 Prozent der Verfahren wurden von den Minderjährigen bzw. Eltern oder Erziehungsberechtigten selbst angestoßen. Von Seiten des medizinischen Personals, der Gesundheitsämter oder Hebammen erfolgten in 5,3 Prozent der Fälle Informationen an die Jugendämter.

Als Folge der Gefährdungseinschätzung wurden für 2.107 Kinder und Jugendliche ambulante oder teilstationäre Hilfen zur Erziehung neu eingeleitet bzw. geplant. Unterstützung nach §§ 16-18 SGB VIII wurde für 2.608 Fälle gewährt. Hierbei handelt es sich um Leistungen zur allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie und Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung oder Scheidung. 763 Kinder oder Jugendliche wurden im Rahmen der vorläufigen Schutzmaßnahmen in Obhut genommen. In 820 Fällen musste das Familiengericht angerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung Nr. 179 vom 12. Juli 2016, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/pms/2016/16-07-12.pdf

08.07.2016
TM
3. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege

Rückblick

Am 28. Mai 2016 richteten der Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern e.V. und die Berliner Kindertagespflegepersonen zum dritten Mal den Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege aus. 46 Berliner und 8 Brandenburger Kindertagespflegestellen öffneten ihre Türen für Eltern, Kinder und andere Interessierte. Wenn sich die Ausrichter auch eine höhere Beteiligung der Berliner Kindertagespflegestellen gewünscht hätten, so war die Resonanz auf den Tag doch sehr positiv. Besonders erfreulich war die erstmalige Beteiligung der Brandenburger Tagesmütter und Tagesväter. Auch im nächsten Jahr wird Brandenburg wieder dabei sein.

>>> Weiterlesen mit Fotos

26.04.2016
TM
Bundesweite Befragung von Kindertagespflegepersonen zu Ausbau und Qualität in der Kindertagesbetreuung

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt aktuell eine Befragung unter Kindertagespflegepersonen durch. Mit der bundesweiten Befragung von Tagespflegepersonen wird eine gute und solide Datenbasis zur Abbildung des quantitativen und qualitativen Ausbaustandes in der Kindertagespflege in Deutschland geschaffen. Die Ergebnisse fließen ein in politische Entscheidungsprozesse und leisten einen Beitrag zum Ausbau der Kindertagespflege. Dies ist besonders wichtig, um mittel- bis langfristig gleiche Rahmenbedingungen in den Bundesländern für die Kindertagespflege zu erreichen.

Wir bitten daher alle Tagespflegepersonen, sich möglichst bis zum 04. Mai 2016 an der Befragung zu beteiligen.
Sie gelangen über folgenden Link zur Befragung:

>>> www.fruehe-chancen.de/tagespflege2016

Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Befragung freiwillig. Alle Ihre Angaben werden anonym behandelt, d.h. alle Antworten werden ohne Namen und Adresse ausgewertet. Damit ist sichergestellt, dass Ihre Angaben nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden können. Ihre Angaben werden nicht an Dritte weitergegeben.

Wenn Sie während der Bearbeitung des Fragebogens Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gerne an Herrn Patrick Fischer von Ramboll Management Consulting. Sie erreichen ihn telefonisch unter (030) 30 20 20-253 (Mo–Fr 10–12 Uhr) oder per E-Mail unter fruehe-chancen@ramboll.com.

Wir bitten Sie herzlich darum, das Vorhaben zu unterstützen und durch die Beantwortung des Fragebogens Ihre Erfahrungen einzubringen.

>>> Weitere Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

>>> Weitere Informationen des Bundesverbandes Kindertagespflege

04.04.2016
Einladung zum Seminar: Emotionale Bildung im Lehrauftrag - der Schlüssel zu Freiheit und Selbstbestimmung

„Bildung des Geistes ohne Bildung des Herzens ist keine Bildung“ Aristoteles

Am 15. April 2016 veranstaltet die Friedrich-Naumann-Stiftung ein Seminar zur frühkindlichen Bildung, inneren Freiheit und zu einer modernen Bildungskultur.

Innere Freiheit und die Fähigkeit, sich zu einer starken Persönlichkeit zu entwickeln und eigene Entscheidungen zu treffen, ist stark mit unseren Emotionen und Gefühlen verbunden. Diese sind wiederum geprägt von unserer primären und sekundären Sozialisation. Wir wiederholen die Rollen unserer Eltern und Lehrer oder verhalten uns gemäß den gesellschaftlichen Erwartungen. Die emotionale Bildung, die zu innerer Freiheit führt, muss auf den unterschiedlichen Stufen des Bildungs- und Ausbildungssystem altersgerecht eingeübt werden.

Ziel des Seminars ist es, die gegenwärtige Debatte in der Bildung von den ersten Lebensjahren bis zur Mittelschule um ihre emotionale Komponente zu erweitern und dadurch zu einem ganzheitlichen Verständnis von Bildung jenseits der Vermittlung von Fachwissen zu gelangen. Chancengerechtigkeit und die Integration von innerer und äußerer Freiheit werden so von klein auf eingeübt und gelebt.

Am 15. April 2016 von 16:30 bis 21:30 Uhr im Einstein Forum, Potsdam

>>> Weitere Informationen mit Anmeldeformular

31.03.2016
PE
Einladung zum ersten Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen vom 22. bis 24.04.2016

In der Nähe von Rathenow veranstaltet das Careleaver-Kompetenznetz vom 22. bis 24. April 2016 das erste Brandenburger Careleaver-Netzwerk-Treffen für junge Menschen aus Berlin und Brandenburg (ab 17 Jahren), die sich im Übergang von stationärer Jugendhilfe/Pflegefamilie in die Verselbstständigung befinden oder den Übergang bereits geschafft haben.

Das Netzwerk-Treffen bietet die Möglichkeit, sich über Erfahrungen in Pflegefamilien und Heimen und zum Übergang in Ausbildung/Studium und Beruf auszutauschen und Ideen zur besseren Gestaltung der Übergänge und zu Bildungschancen zu sammeln.

>>> Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 08. April 2016)

14.03.2016
PE
Jugendsenatorin Sandra Scheeres startete neue, mehrsprachige Plakatkampagne "Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht"

Am 14. März 2016 startete die Jugendsenatorin Sandra Scheeres eine berlinweite Informationskampagne der Familien für Kinder gGmbH mit mehr als 100 Großflächenplakaten, um auch Pflegeeltern mit Migrationshintergrund zu gewinnen.

Foto vom Start der Kampagne "Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht"

Pflegeeltern mit Migrationshintergrund und Fachkräfte der Berliner Pflegekinderhilfe mit der Jugendsenatorin Sandra Scheeres und Peter Heinßen (Geschäftsführer der Familien für Kinder gGmbH) beim Kampagnenstart

Berlin sucht immer neue Pflegefamilien für Kinder, welche aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Etwa 2.800 Kinder und Jugendliche leben zurzeit in Berlin in einer Pflegefamilie, viel mehr Kinder und Jugendliche leben jedoch in Einrichtungen. Um mehr Kindern die Möglichkeit zu geben, in einer Familie aufzuwachsen, werden mehr Pflegefamilien in Berlin gebraucht.

Die Plakatkampagne wendet sich mit zwei Motiven an die vier in Berlin lebenden größten Migrantengruppen. „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ lautet das Motto. Dieses steht nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Türkisch, Russisch, Polnisch und Englisch auf den Plakatwänden.

Auf der Webseite www.pflegekinder-berlin.de stehen für Familien mit Migrationshintergrund auch Seiten in Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch zur Verfügung. Neben dem allgemeinen Informationsabend bietet Familien für Kinder gGmbH auch einen speziellen Informationsabend für Interessierte mit Einwanderungsgeschichte an. Dieser richtet sich vor allem an Personen mit geringen Deutschkenntnissen und wird in einer kleinen Runde gehalten.

Information und Anmeldung unter: www.pflegekinder-berlin.de

09.03.2016
PE
Pflegefamilien mit Migrationshintergrund gesucht

Berlin sucht immer neue Pflegefamilien für Kinder, welche aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Etwa 2.800 Kinder und Jugendliche leben zurzeit in Berlin in einer Pflegefamilie, viel mehr Kinder und Jugendliche leben jedoch in Einrichtungen. Um mehr Kindern die Möglichkeit zu geben, in einer Familie aufzuwachsen, werden mehr Pflegefamilien in Berlin gebraucht.

Auch für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA), die aktuell nach Berlin kommen, können Pflegefamilien, mit einem passenden kulturellen und sprachlichen Hintergrund, eine gute Alternative in der Betreuung und Unterbringung sein.

Um mehr Pflegefamilien mit Migrationshintergrund zu gewinnen, startet Jugendsenatorin Sandra Scheeres am Montag, dem 14. März, eine stadtweite, mehrsprachige Plakatkampagne. „Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie“ lautet das Motto. Dieses steht nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Türkisch, Russisch, Polnisch und Englisch auf den Plakatwänden.

    

Alle Medienvertreter sind herzlich eingeladen,
bei dieser Auftaktveranstaltung dabei zu sein.

Montag, 14. März um 09:30 Uhr
Plakatwand vor der Mansteinstraße 10 in Schöneberg.

Für Fragen und Einzelinterviews stehen Ihnen Senatorin Sandra Scheeres sowie mehrere Experten und Expertinnen von Jugendämtern und freien Trägern der Pflegekinderhilfe gerne zur Verfügung.

Sandra Scheeres: „Ich wünsche mir eine große Resonanz auf diese Kampagne, damit noch mehr Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein neues Zuhause in einer neuen Familie finden.“

Für Familien mit Migrationshintergrund, die nähere Informationen zum Thema Pflegekinder suchen, stehen übrigens seit kurzem auch mehrsprachige Internetseiten zur Verfügung, in Türkisch, Polnisch, Russisch und Englisch: www.pflegekinder-berlin.de

>>> Hintergrundinformationen zur Plakatkampagne von Familien für Kinder

02.03.2016
PE
Neue Broschüre: Durchblick - Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben

Die neue Broschüre der IGFH richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die in Wohngruppen, Pflegefamilien oder anderen stationären Hilfeformen leben und bei denen das Hilfeende bzw. der Auszug absehbar sind. Die Broschüre kann auch gut von Fachkräften genutzt werden, denn sie bietet in 9 Kapiteln einen systematischen Überblick über wichtige Themenfelder, die in der Übergangsbegleitung eine Rolle spielen. Sie kann dazu beitragen, den jungen Menschen Orientierung im Prozess des Übergangs zu geben. Dazu vermittelt die Broschüre in kurzen Texten eine Vielzahl wichtiger Informationen und gibt zudem Hinweise zu weiterführenden Materialien, Formularen, Links und Apps.

Die Broschüre selbst ist kostenfrei, nur die Portokosten müssen gezahlt werden.

Weitere Informationen und Bestellung der Broschüre unter: >>> www.igfh.de

02.03.2016
PE
Neue Broschüre: „Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?"

Ein Handbuch für betroffene Jugendliche und junge Erwachsene

Dieses neue Handbuch, das von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung herausgegeben wurde, will den betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen. Es informiert nicht nur über die Erkrankung sondern gibt auch praktische Tipps für das Zusammenleben mit anderen Menschen.“

>>> Weitere Informationen auf der Webseite der Drogenbeauftragten der Bundesregierung
(mit PDF-Download und Bestell-Hinweisen für die Print-Version)

01.03.2016
PE
Pflegefamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Stellungnahme der Pflegefamilienverbände

Zum Thema "Gastfamilien als differenziertes Angebot der Vollzeitpflege für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" hat der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände jetzt eine Stellungnahme vorgelegt, in der dieses Angebot zum einen begrüßt wird und zum anderen die Erfordernisse aus der Perspektive der Pflegefamilienverbände dargestellt werden.

>>> Stellungnahme der Pflegefamilienverbände vom 20.02.2016

17.02.2016
TM
Das Berufsspektrum von Jungen erweitern beim 6. Boys’Day

Am 28. April 2016 findet in Berlin der 6. Boys’Day (Jungen-Zukunftstag) statt.
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen lädt alle Kindertagespflegestellen ein, die Türen ihrer Kindertagespflegestelle speziell für interessierte Schüler zu öffnen, damit sich die Jungen ein Bild von der Kindertagespflegetätigkeit machen können und die Kindertagespflege als eine Berufsmöglichkeit auch für Männer kennenlernen.

Weitere Informationen finden sie hier:
>>> Einladung an Kindertagespflegepersonen zum 6. Boys’Day

11.02.2016
PE
Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge: Gastfamilien gesucht

Sicher haben Sie bereits von den vielen unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen gehört und sich darüber Gedanken gemacht, einen dieser jungen Menschen in Ihre Familie aufzunehmen.

Wir haben Ihnen zu diesem Thema ein paar wichtige Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei Ihren Überlegungen helfen sollen.

Wer macht sich alleine auf den Weg in eine unbekannte Welt?

  • oft handelt es sich hier um junge Männer im Alter zwischen 15 und 17 Jahren (junge Frauen werden von ihren Familien nicht alleine auf den Weg geschickt),
  • Herkunftsländer sind Afghanistan, Syrien, Somalia und Eritrea.

 

Rechtliche Grundlage

  • da sie oft ohne Papiere reisen, muss ihr Alter geschätzt werden,
  • Jugendliche unter 18 Jahren sind minderjährig und müssen im Rahmen der Jugendhilfe vom Jugendamt in Obhut genommen werden (§ 42 SGB VIII),
  • das Jugendamt übernimmt im Rahmen eines Clearingsprozesses eine Alterseinschätzung, um die Minderjährigkeit festzustellen und rechtzeitig einen Vormund bestellen zu können,
  • der Vormund spielt eine wesentliche Rolle in der Begleitung des Jugendlichen (Vorbereitung Asylverfahren, Vermittlung in Gastfamilien, Begleitung in die Verselbständigung).

 

Was Sie grundsätzlich wissen sollten

  • neben dem alterstypischen Paket „Pubertät“ bringen die jungen Menschen Traumatisierungen in unterschiedlichen Bereichen (Trennung vom Familiennetzwerk, Kriegserlebnisse und Gefahren auf dem Fluchtweg) mit,
  • setzen Sie sich mit den kulturellen und ethnischen Gepflogenheiten des Herkunftslandes auseinander,
  • jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien vermittelt das Jugendamt Ihres Bezirks,
  • als Gastfamilie müssen Sie sich einer Überprüfung durch das Jugendamt stellen: Sie werden eine öffentliche Familie,
  • mit dem Jugendamt, dem Vormund und den Sozialarbeitern aus den vorläufigen Unterkünften erfolgt für den Jugendlichen ein Nachclearingsprozess (Gesundheitscheck, ist eine Unterbringung in einer Gastfamilie möglich?).

 

Weiterführende Informationen

Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.
Paulsenstr. 55-56
12163 Berlin
Telefon: 030 82097430
www.b-umf.de

PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V.
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 / 94 87 94 23
www.pfad-bv.de
https://pfad.wordpress.com/tag/unbegleitete-minderjahrige-fluchtlinge/

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
"Menschen stärken Menschen" - Paten, Gastfamilien und Vormünder für eine gelungene Integration
www.menschen-staerken-menschen.de

Wegweiser-Telefon des Bundesamts für zivilgesellschaftliche Aufgaben
Das Wegweiser-Telefon des Bundesamts für zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ist Anlaufstelle für alle, die sich für die Übernahme einer Patenschaft oder Vormundschaft interessieren oder Gastfamilie sein möchten. Sie erreichen das Wegweiser-Telefon unter der Rufnummer 0800 200 50 70 von Montag bis Freitag zwischen 07:30 Uhr und 16:00 Uhr.

Pflegekinderhilfe Steglitz-Zehlendorf
Gutsmuthsstraße 23-24
12163 Berlin
Telefon 030 8019780
Children far from home
http://www.pflegekinderhilfe-sz.de/index.php?article_id=26

Jugendämter in Berlin
https://service.berlin.de/jugendaemter/

10.02.2016
PE
Kika: pur+ über Pflegefamilien

In der pur+-Sendung vom 6. Februar 2016 wird kindgerecht das Leben in Pflegefamilien erklärt.

Ein Click auf das Bild lohnt sich. Das Video "Ich brauch' neue Eltern" ist ca. 23 Minuten lang.

pur+

12.01.2016
PE
Einladung zur Kreativwerkstatt für Pflegekinder

Das Projekt „Patenkinder Berlin“ der Familien für Kinder gGmbH möchte eine Kreativwerkstatt für Pflegekinder zwischen 6 und 12 Jahren eröffnen. Hier können die Pflegekinder planen und mitgestalten. Die eh­renamtlichen Gruppenleiter unterstützen tatkräftig bei der Umsetzung der Ideen.

„23 Pflegekinder rauben Dir den Schlaf“ ein Theaterprojekt mit Pflegekindern und Jugend­lichen hat es vorgemacht, wenn Pflegekinder miteinander kreativ werden, kann vieles entstehen, wovon die Kinder profitieren, z.B.:

Grafik Patenkinder Berlin Kreativwerkstatt

Geplant sind wöchentliche Treffen, mit wechselnden Angeboten, die sich an den Interes­sen der Kinder orientieren.

Wenn Ihr Pflegekind Interesse an der Kreativwerkstatt hat, senden Sie bitte eine Mail an: ringel@patenkinder-berlin.de
Bitte nennen Sie uns das Alter Ihres Pflegekindes und welche Interessen es hat (z.B. ma­len, singen, Theater spielen, werkeln, etc.).

Weitere Informationen zum Projekt "Patenkinder Berlin":
>>> www.patenkinder-berlin.de